Die psychische Beeinträchtigung eines Elternteils hat Auswirkungen auf die ganze Familie.

Besonders die Kinder spüren es, wenn es ihren Eltern nicht gut geht. Jedes Kind reagiert anders auf diese Belastungen. Die oft schwer zu verstehenden Verhaltensweisen irritieren die Kinder. Sie fühlen sich vielleicht hilflos, haben Angst oder das Gefühl, schuld an der psychischen Erkrankung ihres Vaters oder ihrer Mutter zu sein.

Eine kindgerechte Aufklärung über die psychische Erkrankung, gleich ob Depression, Angststörung, Schizophrenie oder Persönlichkeitsstörung hilft den Kindern, sich das „Anderssein“ der Eltern zu erklären und fördert ihre psychische Gesundheit.

Widerstandskräfte (Resilienz) fördern

Die betroffenen Familien benötigen Unterstützung, die die besonderen Bedürfnisse der Eltern und der Kinder berücksichtigt und die Kinder stärkt.
Faktorendie Resilienz fördern sind:

  • Eine positive Eltern-Kind Beziehung.
  • Altersgerechte Informationen für Kinder über die psychische Erkrankung, deren Folgen und Behandlungsmöglichkeiten. Dies verbessert den Umgang der betroffenen Familie mit der Erkrankung.
  • Unterstützende ambulante Angebote für die Familie wie z.B. Betreutes Wohnen oder niederschwellige Angebote der Jugendhilfe.
  • Aufbau von sozialen Kontakten für Eltern und Kinder.
Wir bieten sowohl Eltern als auch den Kindern Unterstützung (siehe Angebote für Eltern, Angebote für Kinder)

Die aktuelle Broschüre des Kinderprojektes Pusteblume…

gibt es hier zum Download im PDF-Format