Nienhof e.V. - Vom ehrenamtlichen, bürgerschaftlichen Engagement zum qualitätsorientierten sozialen Dienstleistungsunternehmen

1979 – Gründung des NIENHOF – Verein zur Förderung psychosozialer Arbeit e.V., Mitglied beim Paritätischen, mit Sitz in Gelsenkirchen-Buer mit themenzentrierten Gesprächskreisen rund um das Thema „Psychische Gesundheit“.

1982 – Beginn der dauerhaften Förderung der Kontakt- und Beratungsstelle als niederschwellige Anlaufstelle für psychisch kranke Menschen.Sie bietet Raum für psychisch kranke Menschen und erfüllt Grundbedürfnisse nach Kontakt, Tages- und Freizeitstruktur.  Das Angebot des Vereins konnte danach stetig ausgebaut und weiterentwickelt werden, orientiert an den Erfordernissen und Wünschen der Besucher und Besucherinnen.

1987 – Gründung des Vereins Horizonte e.V., der einen Naturkostladen als Zweckbetrieb aufbaute, um hier feste Arbeitsplätze für psychisch erkrankte Menschen anzubieten (bis 1994).

1988 – Aufbau des Ambulant Betreuten Wohnens, zunächst kommunal und später durch den Landschaftsverband Westfalen-Lippe gefördert. Inzwischen werden ca. 70 Menschen kontinuierlich bei ihrer Alltagsgestaltung im häuslichen Bereich und bei ihren jeweiligen individuellen Alltagsproblemen begleitet.

1991 – Eröffnung der Cafeteria als interne Begegnungsstätte für Heimbewohner des Sozialwerkes St. Georg. Diese Cafeteria bot einigen psychisch erkrankten Menschen eine Möglichkeit zum Zuverdienst zu ihren häufig sehr geringen Einkommen. Einige wenige Arbeitsplätze bestehen dort weiterhin.
2001 eröffnet der Nienhof eine zweite Cafeteria, im Gesundheitsamt Gelsenkirchen. Die KafGa bot bis 2009 weitere Zuverdienstmöglichkeiten.

1994 – Aufbau der Tagesstätte im Rahmen eines Pilotprojektes des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe. Hier finden jährlich ca. 30 Menschen therapeutische und alltagspraktische Unterstützung.

1996 – Initiierung eines speziellen Angebotes für ältere Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen.Dieses gerontopsychiatrische Projekt ist bis heute ein fester Bestandteil des Vereins.

1995 – 2002 Durchführung  regelmäßiger Psychoseseminare. Der NIENHOF e.V ermöglicht den Trialog zwischen Psychiatrieerfahrenen, Angehörigen und Professionellen.

2004 – 2007 Das Präventions- und Therapiezentrum bot speziell jüngeren und erstmals an einer Psychose erkrankten Menschen ganzheitliche Unterstützung an. Insgesamt nutzten ca. 70 Personen diese Möglichkeit bis die Finanzierung des Projektes in 2007 auslief.

2006 – Ausbau der kommunal geförderten Psychosozialen Beratungsleistungen der Beratungsstelle,die nun Einzel- und themenzentrierte Gruppenberatungen anbietet. Immer mehr Menschen fühlen sich den Anforderungen des Alltags nicht mehr gewachsen, geraten innerhalb der bestehenden sozialen Bezüge in Konflikt mit ihrer Umwelt. Leistungsminderung, Kontaktschwierigkeiten und wirtschaftliche Probleme sind häufig die Folge. Auf diese Entwicklungen möchte der NIENHOF mit seinen Beratungsangeboten eingehen.