Kontaktstelle

Die Kontaktstelle hält als niederschwellige Begegnungs- und Anlaufstelle für Menschen mit psychischen Erkrankungen/Beeinträchtigungen und deren Angehörige differenzierte Unterstützungsangebote vor.

Zentral gelegen in einem kleinen, zweigeschossigen Hinterhaus eröffnen sich einladende Räumlichkeiten mit Café-Charakter und integriertem Küchenbereich.

Die Kontaktstelle bietet als Treffpunkt vielfältige Möglichkeiten, soziale Kontakte zu knüpfen, den Alltag zu gestalten, Freizeit zu strukturieren und bei Bedarf Ansprache und Unterstützung durch fachlich qualifizierte Mitarbeiter*innen sowie durch andere Besucher*innen zu erhalten.

Neben offenen, unstrukturierten Café-Zeiten werden bedarfsorientiert strukturierte Gruppen wie u.a. Kochen, Gedächtnistraining, Kreativgruppe, fachlich begleitet angeboten; außerdem gibt es zielgruppenspezifische Angebote (Seniorinnengruppe, Männergesprächsgruppe, Frauencafé, Aktivgruppe) und Aktivitäten verschiedenster Art.

In freundlicher und vorurteilsfreier Atmosphäre wird den Besucher*innen ein leichter Einstieg in die Angebote ermöglicht, die zum Ziel haben, individuelle Fähigkeiten zu entfalten, Erfahrungen auszutauschen und gegenseitige Hilfestellung zu leisten.

Vorrangige Ziele sind hierbei u.a.:
  • Die Förderung von Kontakten der Besucher*innen untereinander
  • Eröffnung von Erlebnismöglichkeiten im handelnden Miteinander
  • Erkennen und Abwenden von Krisen im Vorfeld
  • Förderung der Selbstverantwortlichkeit durch unterstützende Begleitung
  • Anregen von Selbsthilfepotenzial (z.B. durch Café-Organisation in Besucher-Eigenregie)
Die Beteiligung der Besucher*innen ist ausdrücklich erwünscht, so z.B. im regelmäßigen Besucherforum DIALOG, im Rahmen dessen Wünsche, Programmgestaltung und andere Anliegen besprochen werden, oder durch ehrenamtliches Engagement im Besucherbeirat des Vereins.

Die Kontaktstelle kann unverbindlich ohne Anmeldung innerhalb der Öffnungszeiten aufgesucht werden. Auf Wunsch wird ein Erstgespräch vereinbart, in dem es zur Klärung der Bedürfnisse der Besucher*innen kommt, so dass ein passgenaues Hilfeangebot erstellt werden kann. Dabei werden auch die anderen Dienste des Vereins wie: Beratungsstelle, Ambulant Betreutes Wohnen, Tagesstätte und die Präventionsfachstelle mit ihren Angeboten sowie ggf. Hilfen durch andere soziale Dienste des Gemeinwesens berücksichtigt bzw. vermittelt.

Ein wichtiger Aspekt der Arbeit der Kontaktstelle besteht darin, einen verlässlichen Bezugsrahmen zu schaffen, an dem sich die Besucher*innen orientieren können. So stehen ihnen bei Bedarf Mitarbeiter*innen zu Verfügung, die im Rahmen eines Ansprechpartner*innensystems beraten und begleiten. Hier ist es das Ziel, für die individuellen Belange der Klienten*innen bereit zu stehen, sei es mittels Gesprächsangeboten, Begleitung in Krisen bis hin zu Besuchen im Falle von Krankenhausaufenthalten.